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Rückblick zum 10-Jahr-Jubiläum (2005)


Gedanken des initianten zum Dezennium

Howard Griffiths und das Zürcher Kammerorchester (ZKO) mit zwei Jungtalenten (Ariane Haering, Klavier, und Christian Poltéra, Violoncello) setzten vor zehn Jahren mit dem ersten Jahreskonzert der Stiftung für junge Musiktalente im neuen Megger Gemeindesaal einen musikalischen Markstein. Am Freitag, 23. September 2005, 20 Uhr, rund zehn Jahre später, kehrt Howard Griffiths mit «seinem» ZKO zum Jubiläumskonzert an den früheren Tatort zurück. Ihm verdanken wir die Programmgestaltung, insbesondere die Idee zweier Doppelkonzerte. Johann Sebastian Bachs Suite Nr. 1 eröffnet in der strahlenden C-Dur-Tonart das festliche Programm.
Es folgt das (erste) Doppelkonzert für Violine, Oboe und Orchester vom gleichen Meister, interpretiert von zwei Jungsolisten, die letztes Jahr sehr erfolgreich in Meggen kammermusikalisch debütiert haben: Simon Sommerhalder (Oboist) und Malwina Sosnowska (Violinistin). Einen weiteren Höhepunkt des Jubiläumsprogramms bildet Bottesinis «Gran Duo Concertante» (zweites Doppelkonzert) für Violine, Kontrabass und Orchester, interpretiert von Jakub Dzialak (Violine) und Thierry Roggen (Kontrabass), die sich im letzten Jahr dem hiesigen Publikum im Rahmen einer Soiree bzw. Matinee eindrücklich vorgestellt haben. Den Abschluss des Jubiläumskonzertes bildet Joseph Haydns sehr festliche Sinfonie «Maria Theresia», wiederum in strahlender C-Dur.
An der Jubiläums-Matinee, Sonntag, 25. September 2005, 10 Uhr, in der St. Charles Hall Meggen, stellen sich die Solisten des Jahreskonzertes 2006 vor: die Hornistin Zora Slokar und der Pianist Joseph-Maurice Weder. Diese Idee der doppelten Talentförderung (Einladung an eine Matinee im ersten Jahr, Einladung zu einem Solokonzert mit Orchester im darauf folgenden Jahr) hat sich als sehr erfolgreich erwiesen.
Mit berechtigtem Stolz darf die Stiftung für junge Musiktalente darauf hinweisen, dass beispielsweise der Trompeter Giuliano Sommerhalder, der die Schweiz am Finale des 12. Eurovisions-Wettbewerbs 2004 im KKL Luzern vor einem Millionen-Publikum vertreten hat, zuvor zweimal bei uns in Meggen aufgetreten ist. Meggen hat sich damit als entdeckungsfreudige, gastfreundliche und kulturengagierte Gemeinde profiliert, was ganz in der Absicht des Stifters (Verkehrsverein Meggen, heute Kulturverein Meggen) lag. Der bisherige Weg war nur möglich, weil sowohl die Öffentliche Hand als auch Private diese Art der Talentförderung unterstützt haben. Möge diese Opferbereitschaft auch weiter bestehen zum Wohle der jungen Schweizer Musiktalente, zum Wohle der Gemeinde und der Freunde klassischer Musik in der ganzen Region.
Willkommen in Meggen!

Namens des Stiftungsrates:
Dr. Herwig Karl Zimmermann, Präsident 1995-2011 (verstorben am 24.8.2011)

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